Ein offenes Wort gleich vorweg: Spätestens nach dem schrecklichen Tod von Gianni Versace (und eigentlich auch nach dem zu frühen Dahinscheiden von Yves Saint Laurent) haben wir uns in der PopEater-Redaktionsrunde gesagt, jetzt reicht es mit Berichten über die Modemacher.

Und wenn wir Tom Ford anschauen oder den immer mehr einer Schildkröte gleichenden Armani, wenn wir Graf Lagerfeld zuhören oder verstohlen verfolgen, was Christian Louboutin für Schuhchen als nächstes kreiert - dann machen wir das privat.

Doch jetzt eine Ausnahme. Für New York. Genauer: für DKNY!

Denn wir hören gerade: Donna Karans Tochter inspirierte die Mama zu DKNY. Die amerikanische Designerin hatte bereits eine erfolgreiche Kollektion, die teure und schicke 'Donna Karan New York'-Linie, realisierte aber schnell, dass sie noch eine Kollektion entwerfen musste, die sich auch jüngere Frauen, die weniger Geld haben, leisten können.

Dem britischen 'Harper's Bazaar' verrät sie: "Meine Tochter Gabby und ihre Freundinnen haben sich dauernd die Sachen aus meinem Kleiderschrank ausgeliehen. Andauernd lief sie in meinen glamourösen Kleidern herum. Ich sagte dann: 'Warte mal, das ist ein 15.000-Dollar-Kleid, das du da anhast'. So ging sie dann zur Schule. Sie glaubte wirklich, dass mein Kleiderschrank auch ihrer sei. So funktioniert das eben zwischen Müttern und Töchtern. Dann dachte ich mir: 'Das wird irgendwann Probleme geben'. Denn schließlich designte ich für mich und meine Freundinnen und nicht für meine Tochter und ihre Freundinnen. Da fiel mir auf, dass es eine ganze Generation ist, für die ich designen könnte - meine Kinder und Enkel. Ich musste also Jeans und T-Shirts, die Basics designen."

DKNY kam 1988 heraus und weil es so ein Hit war, gilt Karan als die erste Designerin, die erfolgreich eine sogenannte 'Diffusion Line' etablierte.

Zwei Jahre später gründete sie DKNY Jeans. DKNY Men kam 1992 heraus. Und wir denken immer noch an die superbequemen Sandalen, die Donna Karan 1997 auf den Markt brachte!